Wie der Schinken vom Brot verschwand !?
Das fragte sich mein Mann auch als er von der Zeitung aufsah und sein Schinken war weg!
Wie ist es dazu gekommen ? ? ? Ich
muss etwas weiter ausholen um die Ereignisse richtig darzustellen.
Es war soweit ich mich erinnern kann an einem Dienstag Abend, obwohl der Wochentag dabei überhaupt keine Rolle spielt. Mein Mann hatte es sich gerade mit seinem Brot und einer Zeitung in unserem Wasserbett bequem gemacht. Ich lag mit Simba und Merlin gemütlich auf der Couch im Wohnzimmer und schaute mir einen "Schnulzenfilm" an. Urplötzlich hörte ich aus dem Schlafzimmer ein fluchen und schimpfen meines lieben Gatten und bevor ich noch fragen konnte was den los sei, kam auch schon Kater Sam durch die Tür. Rechts und links aus seinem Maul flatterte etwas das ganz nach einer Scheibe gekochten Schinken aussah . Gleich hinter Sam flitze mein Mann, um ihm die Beute wieder abzujagen.

Mein Kater ist allerdings ein ganz gerissener ! Er weiß genau wo man sich zu verstecken hat, wenn der "böse" Mensch einem die Beute streitig machen will.
Schwupdiwup, war der Kater unter der Eckbank in die hinterste Ecke verschwunden. Harald bemühte sich, schnell den Tisch zur Seite zu rücken und ebenfalls unter die Eckbank zu klettern.
Simba, Merlin und ich saßen auf der Couch und sahen dem Treiben interresiert zu , ganz gespannt wer wohl der Sieger sein würde.
Zur gleichen Zeit kämpften unter der Eckbank Harald und Sam ganz "verbissen" um ihren Schinken. Sam tat das in dem er laut Fauchte und knurrte , gleichzeitig versuchte er mit möglichst großen Bissen den Schinken herunter zu schlucken. Harald dagegen konnte seinem Unmut nur Verbal Ausdruck verleihen. Der Kampf dauerte nicht lange, denn Sam kann so etwas ganz schön schnell "verdrücken" wenn es darauf ankommt. Harald
musste sich also geschlagen geben. Sam war allerdings an diesem Abend für eine weile in "Ungnade" bei meinem Mann gefallen. Aber schon zur Schlafenszeit waren die beiden wieder versöhnt.
Füße können ja so schön zucken !
Genau das denkt Sam wahrscheinlich wenn er mich zur Weißglut bringt ! Wie er das macht erfahrt ihr jetzt.
Er kommt immer überraschend..........
..........der Angriff auf die Füße. Sam hat ein unheimliches Gespür dafür wann es ganz besonders unangenehm für den "Menschen" ist die Krallen einer Katze in seinen Fußsohlen zu spüren.
Oft passiert es wenn ich nicht viel geschlafen habe bzw. noch eine ganze Weile schlafen könnte. Es fängt alles ganz harmlos an. Sam kommt ins Schlafzimmer, macht durch sehr lautes miauen auf sich aufmerksam. Kommt von mir keinerlei Reaktion wird das "Geschrei" noch etwas lauter...... immer noch keine Reaktion ? Dann wird der Angriff vorbereitet.
Erst wird ganz normal auf das Bett gesprungen und so getan als würde er sich putzen. Dabei wird aber gleichzeitig so unauffällig wie möglich die Position der Füße in Erfahrung gebracht. Als nächstes
muss der Fluchtweg gesichert sein. Denn Sam weiß genau, wenn sein Vorhaben geglückt ist, sollte er sich doch besser aus dem Staub machen. Es gibt nichts schlimmeres als seinen Dosenöffner morgens auf dies Art und Weise zu wecken. Endlich ist die Vorbereitung abgeschlossen, der Angriff kann erfolgen. Zuerst ganz vorsichtig mit der Pfote unter die Decke bis zur Fußsohle, gezieltes Ausfahren der Krallen. . . . . . . . und kratz und weg ! ! ! Das kratz und weg
muss zusammen erfolgen. In sicherer Entfernung die Schreie des Dosenöffners abwarten und sich dabei königlich Amüsieren !

Jack und das Autofahren
Unser Jack, das war schon einer ! Keine offene Autoscheibe, keine offenen Fenster und Türen waren vor unserem Jack sicher. Er ist überall hinspaziert und hat alles erkundet. Egal wo er gelandet ist. Oft haben Nachbarn bei uns angerufen um uns zu sagen unser Kater liege in ihrem Bett oder im Hundekorb oder sonst wo. Er ist auch sehr gerne Auto gefahren. Ich
musste nur sagen: " Jack, einkaufen gehen" und schon stand er bereit. Er ging mit mir ans Auto setzte sich erst auf den Beifahrersitz und während der Fahrt dann in meinen Nacken. Natürlich habe ich das nur bei Kurzstrecken erlaubt ! Am Einkaufsmarkt angekommen hat er sich vorne auf das Armaturenbrett gelegt und die Neugierigen "Menschen" beobachtet die ganz Interresiert ins Auto geschaut haben.
Wenn ich dann vom Einkaufen zurück war , hat er wieder ganz geduldig gewartet bis ich zum abfahren bereit war, hat seinen Platz hinter meinem Kopf eingenommen und wir sind wieder nach Hause gefahren. Dort half er mir dann die Taschen ins Haus tragen in dem er mir ständig zwischen den Beinen rum lief , so das ich die Treppen eher runterfiel als gehen konnte.
Es war Jack auch ganz egal ob das nun mein Auto war oder nicht, stand eine Scheibe offen
musste der Kater schauen ob das auch ein gemütliches Auto ist. Wir hatten sehr viel Glück das unsere Nachbarn ihn so tolerierten.
Es kam auch schon vor das ein Nachbar an unserer Tür klingelte mit Jack auf dem Arm, und sagte:" wir müssen weg und Jack lag auf unserem Bett, weil er nicht gehen wollte bringen wir ihn lieber bevor sie ihn suchen"
................ Das war aber nur eine seiner Eigenarten. Wenn es ums essen ging war Jack zum Teil sehr aufdringlich !!!
Jack der Hähnchenesser
Das Leibgericht meines Mannes ist Brathähnchen! Am liebsten jeden Tag, da mache ich aber nicht mit, da ich das weniger gerne mag.
Wenn es dann wieder einmal Brathähnchen gab war im Hause Bunge Großkampftag. Denn mein Mann
musste sein Hähnchen mit allen möglichen Tricks verteidigen.
Warum ??? Weil Jack ebenso nichts lieber aß als Hähnchen.
Man
muss sich das folgendermaßen Vorstellen :-) ein Mann am Esstisch, ganz dicht vor sich seinen Teller mit der begehrten Mahlzeit drauf. Dicht neben ihm unser Jack ganz leicht schnurrend, weil er weiß es fällt bestimmt was für ihn ab. Weil er aber nicht so lange warten will bis aus Versehen etwas abfällt fängt er an sich seinen Teil zu Ergaunern.
Anfangs wird eine Pfote ganz vorsichtig auf den Tisch gelegt ..... nichts passiert ! jetzt folgt die zweite Pfote ....... warten .... keine Reaktion der Dosenöffner bemerkt scheinbar nichts. Nun der gewagteste Schritt, der ganze Kater
muss auf den Tisch ... Da ertönt der Name Jack! was so viel heißen soll wie ... jetzt aber runter vom Tisch !!! Gut dann folgt ein anderer Versuch. Inzwischen ist der Dosenöffner schon reichlich entnervt, weil er sein essen so verteidigen
muss.
Nächste Aktion :-)) Auf den Rand der Eckbank, die vorder Pfoten mit leicht ausgefahrenen Krallen auf die Schultern des Menschen ! Wieder dieser unangenehm scharfe Ton .... Jack!!!
Der Mensch inzwischen fast mit den Nerven am ende steht kurz vor der Kapitulation. Das weis ein schlauer Kater zu nutzen. Fluchs auf den Boden und das ganze von vorne aufrollen. Das heißt zwischen den Oberschenkeln hindurch und mit dem Kopf Blitzschnell und gezielt zuschnappen und schon hat Kater das ersehnte Hähnchen zwischen den Zähnen. Nur leider gibt der Mensch auch nicht so schnell auf und nagt am anderen ende eilig weiter :-)) So wird die Mahlzeit zum reinsten Wettessen zwischen Mensch und Kater. Wobei der Kater mal wieder als Sieger hervor ging !
Simba und die Überraschung im Schuh !
Simba, von mir auch oft " Roter " genannt liegt sehr gerne im Kleiderschrank auf den Schuhen. Aus diesen Grund steht die Schranktür, man ist ja schließlich ein gut erzogener Dosenöffner, auch fast immer offen.
An einem Samstag morgen passierte mir folgendes.
Wir wollten zum einkaufen fahren und ich war wie so manches mal spät dran und wusste nicht was ich anziehen sollte :-)) Als dann endlich die passenden Kleidungstücke an meinem Leib waren fehlten nur noch die Schuhe. Mein Mann stand schon etwas ungeduldig im Türrahmen mit einem Gesichtsausdruck der Eile gebot. Ich greife also in den Schrank und hole meine Schuhe raus , schlüpfe rein und denke " irgend etwas pickst mich da" , also mache ich halt, zum Leidwesen meines Gatten, ziehe meinen Schuh aus und schüttle ihn aus.
Ein Urschrei erfüllte das Haus .... vor mir auf dem Boden lag eine kleine leicht, Mumifizierte Maus ......brr
Ich hatte in meinem Leben als Dosenöffner ja schon oft diverse Mäuse lebend oder Tod oder Teile von Mäusen entsorgen müssen. Aber bisher noch keine die aus meinem Schuh fielen.
Mein Mann fand das ganze unheimlich amüsant, zumal ich vor Schreck wild mit den Armen wedelnd und spitze schrille Schreie abgebend da stand :-)))
Er Kommentierte das ganze mit den Worten:" das hast du aber fein gemacht Simba" Dann nahm er die arme Tote Maus und entsorgte sie. Ich zog mir derweil ein anderes paar Schuhe an. Ich schüttle jedes paar Schuhe kräftig aus bevor ich sie anziehe, was mein Mann immer mit einem Lächeln quittiert !!!
Sam der "Hausschuhkotzer"
Ich bezeichne unsere Kater sehr oft als "meine" das kommt daher weil meine drei Racker es gewohnt sind von mir Gefüttert zu werden, ich diejenige bin die sie zum Tierarzt schleift . Außerdem bin ich noch für das Katzenklo und andere unschöne Dinge zuständig die Katzen und Kater gleichermaßen aus sich herausfördern. Ich meine damit "Erbrochenes"
Mein Mann dagegen kann so etwas weder sehen noch riechen. Eines Nachts trug sich in unserem Ehelichen Schlafzimmer folgendes zu.
Ich wurde von Würge Geräuschen geweckt. Na prima dachte ich bei mir und das mitten in der Nacht. Hocherfreut das keiner der Kater unser Bett aufgesucht hatte begab ich mich auf die Suche nach dem "Übel". Ich fand Kater Sam würgend im Flur sitzen konnte aber nichts weiter sehen. Weil ich wusste, wenn mein lieber Mann das "Übel" morgens finden würde, ....... ich sofort aus dem Bett müsste.
So dachte ich bei mir " erledige das gleich" Mit einer Taschenlampe bewaffnet begab ich mich auf die Suche. Konnte aber nichts finden . Also legte mich wieder in mein Bett wo ich sofort wieder in einen friedlichen Schlaf fiel.
Durch einen Mark erschütternden Schrei wurde ich am nächsten Morgen geweckt. Mein Mann stand im Schlafzimmer einem Fuß weit von sich gestreckt und mit einem so entsetzten Gesicht das ich nur lachen konnte. Ich braucht gar nicht lange fragen was passiert war. Zumal er immer nur sagte:" mach das weg!!!" Mein Kater Sam hatte wohl des Nachts erbrochen. Nicht aber wie ich dachte auf den Fußboden sondern in die Hausschuhe meines Mannes :-))) Ich konnte mich vor lauter Lachen gar nicht mehr einbekommen.
Harald hickelte derweil auf einem Bein ins Bad und wusch sich unter Protest über die Schweinerei seine Füße. Der arme Sam dagegen saß da und wusste überhaupt nicht warum am frühen Morgen schon solch ein Wirbel veranstaltet wird.
Da war einmal eine Eintrittskarte
Freitagnachmittag,
das Wochenende ruft ! Ich kam gerade von der Arbeit und freute mich ein einen
gemütlichen Freitagnachmittag. Die Vorfreude auf den Urlaub welcher eine Woche
später angetreten werden soll war auch schon groß. Ich "wurschtel"
so vor mich hin, als meine Gedanken auf unseren Ausflug am Sonntag, zur
Rheinland-Pfalz-Ausstellung, fliegen. Ich sag so ganz neben bei zu meinem Mann
" Du hast doch die Karten für Sonntag ?" Worauf er mir erwidert
" Nein, die liegen im Flur auf dem Schrank!" Ich also hin zu dem
Schrank um nach den Karten Ausschau zu halten, Fehlanzeige. Aus war es mit dem
gemütlichen Freitag, die Suche ging los. Wir konnte die Karten nicht finden.
Bis ich meinen Mann frage wo genau die Karten gelegen haben. Als er mir das
schildert ahne ich schon was mit diesen passiert ist.
Auf besagtem Schrank sitzen immer mal wieder diverse Kater der Familie rum.
Außerdem eignet sich dieser Schrank wunderbar für "Katerkeilereien".
Bei solch einer Keilerei muss die Karte in den daneben stehenden Altpapierkorb
gefallen sein. Jeder Leser kann sich denken wo die Karten waren :-)) Genau, in
der Tonne. Ich also raus und habe das Altpapier durchwühlt , mit dem ganzen
Oberkörper hing ich laut schimpfend in der Tonne . Einige meiner Nachbarn
haben meine Aktion sehr belustigend gefunden, ich aber nicht . Meine Kater Sam
saß wie immer mit einer Unschuldsmine bei dem ganzen Geschehen dabei und
war sich mal wieder keiner Schuld bewusst. Nach ca. 1 Stunde hatte ich genau 1ne
Karte gefunden. Die andere wart nicht mehr gesehen. So ein Ärger, wir mussten
also noch mal eine Karte kaufen. Für die Zukunft haben wir beschlossen dort
nichts mehr hinzulegen. Denn einen gemütlichen Freitagnachmittag stelle ich mir
doch etwas anders vor.
Und nun zur Abwechslung mal ein kleines Gedicht , in dem wir uns wohl
alle irgendwie wiederfinden ! ! !
Ich wache auf, so kurz vor acht;
sprich: praktisch mitten in der Nacht.
Steig' aus dem Bett, bin recht verdrossen,
die Augen sind noch halb geschlossen.
"In die Küche", so mein Streben,
mit Frühstück lässt sich's leichter leben.
Ein Tässchen Kaffee, Milch, ein Brot,
das rückt die Welt wieder ins Lot.
Gedacht, getan, doch welch ein Graus-
die Wirklichkeit sieht anders aus:
ich beiß so in mein Brötchen 'rein
und, wie könnt`s auch anders sein:
Auf dem Belag, oh wunderbar,
liegt obendrauf ein Katzenhaar.
Schlaftrunken noch, mit Null Geschick,
hat man für so was keinen Blick.
Eh' man's versieht hat man's erlebt:
das Haar fest auf der Zunge klebt.
Ich taste also mit den Fingern,
in meinem Mund nach diesen Dingern.
Ich fisch', ich angle' ewig lang,
das Haar klebt fest, mir wird schon bang.
Das Haar ist immer noch zu fühlen,
mit Wasser will ich's runterspülen.
Ich trinke und, oh welch ein Wandel,
das Haar hängt an der rechten Mandel.
Es würgt, es kitzelt, zum Verdrießen,
Die Tränen mir ins Auge schießen.
Ich sitze da und seufze leise,
da geht es wieder auf die Reise:
Grad' war es noch auf meiner Zunge,
Schwups - jetzt ist es in der Lunge.
Ich huste, röchle, pruste laut,
der Morgen, ja, der ist versaut...
Doch plötzlich, als ich tiefer schnauf',
kommt auch das Härchen wieder 'rauf...
... und legt sich, als sei nichts passiert,
am Gaumen fest - bin irritiert -
ich geb' schon auf, ojemine,
da kommt die rettende Idee:
Noch einmal fest ins Brötchen beißen,
das wird es schon hinunterreißen.
Gesagt, getan, und welch ein Hohn,
's ist weg, nach EINEM Bissen schon!
Jetzt kann ich an dem Schreibtisch sitzen,
zufrieden meinen Bleistift spitzen.
Schräg von hinten schleicht zu mir,
mein heißgeliebtes Katzentier.
Sie schmiegt sich an und schnurrt ganz toll,
dass ich sie bitte streicheln soll.
Nach Knuddeln steht ihr jetzt der Sinn,
sie dreht mir keck ihr Bäuchlein hin.
Kann es denn etwas Schöneres geben,
als mit so einem Tier zu leben?
Ich lächle froh und spür' ganz klar:
im Mund ein NEUES Katzenhaar ... 
Wenn du schon immer wissen wolltest , wie alt deine Katze in Menschenjahren ist !
Katzenalter Menschenalter
3 Monate 10 Jahre
8 Monate 15 Jahre
1 Jahr 18 Jahre
2 Jahre 25 Jahre
3 Jahre 30 Jahre
4 Jahre 35 Jahre
6 Jahre 47 Jahre
8 Jahre 52 Jahre
10 Jahre 60 Jahre
12 Jahre 68 Jahre
14 Jahre 75 Jahre
16 Jahre 80 Jahre
18 Jahre 92 Jahre
In den unendlichen weiten des WWW habe ich dieses wunderschöne , wenn
auch traurige Gedicht gefunden , dass von einer großen Liebe erzählt ! ! !
Für Mikesch, meine bisher einzige magische Katze
Einst war ich in einem Tierheim drin,
nach einer Katze stand mir der Sinn.
Irgendwann musst ich mich entscheiden,
gar nicht einfach,
bei so vielen, die dort leiden.
Ein riesiger Kater
mit fast schwarzem Gesicht,
der schien zu rufen:
"Nimm einfach mich!"
Alles klar!
Du solltest es sein.
Doch der Pfleger sagte:
"Der ist gemein!
Er traut keinem Tier
und auch keinem Menschen.
Um seine Liebe musst du kämpfen!"
Gesagt, getan -
du zogst bei mir ein
und schon ging es los
mit den Scherereien
Du hast gespuckt,
gekämpft, gebissen.
Vor allem die Männer
haben sich in die Hosen geschissen
Auch mich konntest du anfangs
gar nicht recht leiden.
Warst sehr drauf bedacht
mich tunlichst zu meiden.
Ich hab`s mit allen Tricks versucht
sehr lange Zeit hab ich nur geflucht
War verkratzt von oben
bis unten,
meine Hoffnung schon
in den Keller gesunken.
Doch eines Tages
war endlich vorbei der Spuk
Plötzlich bekamst du
vom Schmusen gar nicht genug.
Du hattest gelernt zu
vertrauen und zu lieben.
Bist über 10 Jahre bei mir geblieben.
Warst erst wilder Kämpfer,
dann sanfter Schmeichler.
Du machtest mein Leben
um so vieles reicher.
Wurdest älter,
krank und schwach.
Bist gegangen
still in der Nacht.
Bist gestorben
ohne Schmerzen.
Lebst ewig weiter
in meinem Herzen.
Ich hab`s dir versprochen,
in deine Tatze.
Du bist und bleibst meine
MAGISCHE KATZE
Von Carmen3 im März 2001
Anleitung einer Katze eine Pille zu verabreichen
* Nehmen Sie die Katze in die Beuge Ihres linken Armes, so als ob sie ein Baby halten.
* Legen Sie den rechten Daumen und Mittelfinger an beiden Seiten des Mäulchens an und üben sie sanften Druck aus, bis die Katze es öffnet.
* Schieben Sie die Pille hinein und lassen sie die Katze das Mäulchen schließen.
* Sammeln Sie die Pille vom Boden auf und holen Sie die Katze hinterm Sofa vor.
* Nehmen Sie sie wieder auf den Arm und wiederholen Sie den Vorgang.
* Holen Sie die Katze aus dem Schlafzimmer und schmeißen Sie die angesabberte Pille weg.
* Nehmen Sie eine neue Pille aus der Verpackung, die Katze erneut auf den Arm und halten Sie die Tatzen mit der linken Hand fest. Zwingen sie den Kiefer auf und schieben Sie die Pille in den hinteren Bereich des Mäulchens.
Schließen Sie es und zählen sie bis 10.
* Angeln Sie die Pille aus dem Goldfischglas und die Katze von der Garderobe. Rufen Sie Ihren Mann aus dem Garten.
* Knien Sie sich auf dem Boden und klemmen Sie die Katze zwischen die
Knie. Halten Sie die Vorderpfoten fest. Ignorieren Sie das Knurren der Katze.
Bitten Sie Ihren Mann, den Kopf der Katze festzuhalten und ihr ein Holzlineal
in den Hals zu schieben. Lassen Sie die Pille das Lineal runterkullern und
reiben Sie anschließend den Katzenhals.
* Pflücken Sie die Katze aus dem Vorhang. Nehmen Sie eine neue Pille aus
der Packung. Notieren Sie sich ein neues Lineal zu kaufen und den Vorhang
zu flicken.
* Wickeln Sie die Katze in ein großes Handtuch. Drapieren Sie die Pille in das
Endstück eines Strohhalmes. Bitten Sie Ihren Mann die Katze in den Schwitz-
kasten zu nehmen. so dass nur der Kopf durch die Ellenbogenbeuge guckt.
Hebeln Sie das Katzenmäulchen mit Hilfe eines Kugelschreibers auf und
pusten Sie die Pille in ihren Hals.
* Überprüfen Sie die Packungsbeilage um sicher zu gehen, dass die Pille für
Menschen harmlos ist. Trinken Sie ein Glas Wasser um den Geschmack
loszuwerden. Verbinden Sie den Arm Ihres Mannes und entfernen Sie das
Blut aus dem Teppich mit kaltem Wasser und Seife.
* Holen Sie die Katze aus dem Gartenhäuschen des Nachbarn. Nehmen Sie
eine neue Pille. Stecken sie die Katze in einen Schrank und schließen Sie
die Tür in Höhe des Nackens, so dass der Kopf herausschaut. Hebeln Sie das
Mäulchen mit einem Dessertlöffel auf. Flitschen Sie die Pille mit einem
Gummiband in den Rachen.
* Holen Sie einen Schraubenzieher aus der Garage und hängen Sie die Tür
zurück in die Angeln. Legen Sie kalte Kompressen auf Ihr Gesicht und über-
prüfen Sie das Datum Ihrer letzten Tetanusimpfung. Werfen Sie Ihr
blutbesprenkeltes T- Shirt weg und holen Sie sich ein neues aus dem
Schlafzimmer.
* Lassen Sie die Feuerwehr die Katze aus dem Baum auf der gegenüber-
liegenden Straßenseite holen. Entschuldigen Sie sich beim Nachbarn,
der in den Zaum gefahren ist um der Katze auszuweichen.
Nehmen Sie die letzte Pille aus der Packung.
* Binden Sie die Vorder- und Hinterpfoten mit Wäscheleine zusammen.
Knüpfen Sie sie an die Beine des Esstisches. Ziehen Sie sich Gartenhand-
Schuhe über, öffnen Sie das Mäulchen mit Hilfe eines Brecheisens.
Stopfen Sie die Pille hinein, gefolgt von einem Stück Filetsteak. Halten
Sie den Kopf der Katze senkrecht und schütten Sie Wasser hinterher
um die Pille herunter zu spülen.
* Lassen Sie sich von Ihrem Mann ins Krankenhaus fahren. Sitzen Sie still
während der Arzt Finger und Arm näht und Ihnen die Pille aus dem rechten
Auge entfernt. Halten Sie auf dem Rückweg am Möbelhaus und bestellen
Sie einen neuen Tisch.
Nur weiterlesen, wenn sie kein Katzenfreund sind:
* Erschießen Sie die Katze und besorgen Sie sich einen Hund :-))
Auszug aus einem Katzenlexikon :
Mensch,der; (-en): unter Fellphenie (-mangel) leidende Zweibeiner. Viele eigenen sich verhältnismäßig gut zum Zusammenleben. Können lernen, Dosen zu öffnen, Klos zu säubern, zu streicheln und zu spielen. Lernfähigkeit ansonsten begrenzt. Wirre Artikulation. Menschen sind ausnahmslos Freigänger!!! Zur reinen Wohnungshaltung absolut nicht geeignet, da unangenehme Verhaltensauffälligkeiten entstehen können. Menschen leiden allesamt unter fehlerhafter Realitätswahrnehmung. Sie denken, die Wohnung sei ihre und sie hätten uns zu sich geholt.
Menschen unbedingt in diesem Glauben lassen, ansonsten unangenehme
Verhaltensauffälligkeiten und gesteigerte geistige Verwirrung. Kastration nicht
unbedingt notwendig, da Nachkommenzahl gering. Nachkommen sind in den ersten
Jahren nicht zu gebrauchen ( Achtung: unkoordinierte Bewegungen). Nach ein paar
Jahren eingeschränkt einsatzfähig. Menschen insgesamt zur Unterhaltung
geeignet.
......wieder mal reinschauen lohnt sich....... die Kater arbeiten ständig an neuen
" lustigen " Geschichten .
"Einen Hund kann man sich halten, aber die Katze, die hält sich Menschen,
weil sie findet, dass ihre Leute recht nützliche Haustiere sind."